Effizient und Persönlich:

das Case Management

Leicht gesagt – doch nicht ganz so leicht getan. Denn was sich in der Theorie recht einleuchtend gestaltet, ist in der Praxis mit zahlreichen Hürden verbunden. Eine dieser Hürden ist der reformgebeutelte Patient. Dieser nämlich hegt durch die vielen Reformen und Reförmchen ein ausgesprochen robustes Misstrauen gegenüber jedweder Veränderung. Schon aus diesem Grunde ist die intensive Aufklärung und eine Begleitung über den ganzen Prozess absolut unabdingbar.

Hierbei müssen insbesondere Unsicherheiten, die durch Reduzierung der „regelhaften Leistungsmargen“ (z.B. Krankenhaus- und Rehaverweildauer, Heilmittelmengen etc.) entstehen, bereinigt werden.

Genau dies geschieht in der Integrierten Versorgung. Nicht allein durch schöne Bilder und warme Worte, sondern vor allem durch den persönlichen Kontakt von Mensch zu Mensch. Denn das Kernstück der Integrierten Versorgung ist das so genannte  „Case Management“:

Das Case-Management ist zentraler Bestandteil im Konzept der Integrierten Versorgung. Die Mitarbeiter in diesem Bereich sind die persönlichen Betreuer jedes einzelnen IV-Patienten und dessen stetiger Ansprechpartner während der gesamten Behandlungsdauer.

Die Case Manager organisieren alle Abläufe und koordinieren die jeweiligen Termine zwischen Patient und den behandelnden Einrichtungen. Und dies von Anfang an. Denn bereits unmittelbar nach der Entscheidung des Patienten, sich dem Konzept der Integrierten Versorgung anzuschließen, nimmt das Case-Management Kontakt mit ihm auf.

Der Case Manager organisiert alle wichtigen Schnittstellen des Behandlungsprozesses sowie den verständlichen Informationstransfer zum Patienten. D.h. er sorgt für eine reibungs- und lückenlose Abfolge aller notwendigen Schritte im Heilungsprozess und übernimmt für den Patienten in enger Abstimmung mit allen Akteuren die professionelle Koordination aller individuell notwendigen Behandlungen.